In Gomel fanden am 23. September 2026 Stabsübungen des belarussischen Innenministeriums statt. Nach einem Bericht von Flagshtok sollte dabei offiziell die Einsatzbereitschaft unter besonderen Bedingungen überprüft werden.
Die Übungen waren mit Verkehrsbeschränkungen verbunden. Zu den beschriebenen Szenarien gehörten eine blockierte Straße, ein Vorfall an einem Bahnhof, eine Geiselbefreiung und ein Zwischenfall an einem Verwaltungsgebäude. Dabei handelte es sich um simulierte Lagen, nicht um eine tatsächliche Geiselnahme oder einen nachgewiesenen Aufstand.
Innenminister Iwan Kubrakow sprach über erweiterte Befugnisse operativer Führungsstäbe und über Prävention in Betrieben. Beschäftigte sollten nach der Wortwahl der Behörden von einer Beteiligung an destruktiven Aktivitäten abgehalten werden.
Flagshtok deutet die Manöver als Vorbereitung auf die Unterdrückung von Protesten. Diese Einordnung ist die Interpretation des Mediums und muss von der offiziellen Beschreibung der Übung unterschieden werden. Der Bericht belegt nicht, dass während der Ausbildung eine reale Demonstration aufgelöst wurde.
KI-generiertes Symbolbild eines Werkseingangs; keine Aufnahme der Übungen in Gomel.


