Der Verein Perspektive Landwirtschaft veranstaltet am 13. und 14. November 2026 im Seminarhotel SPES das „Forum Hofnachfolge“. Das 1,5-tägige Seminar widmet sich der nicht-familiären Hofübergabe.
Nach Angaben des Vereins will Perspektive Landwirtschaft neue Möglichkeiten für Generationswechsel, den Einstieg in die Landwirtschaft und Zusammenarbeit in der Landwirtschaft schaffen. Ziel sei es, Vielfalt sowie Klima- und Bodenschutz zu fördern.
Das Forum versteht nicht-familiäre Hofnachfolge als Weg, einen landwirtschaftlichen Betrieb für die abgebende wie auch für die nachfolgende Generation weiterzuführen. Es richtet sich an Bäuerinnen und Bauern, die ihren Hof in den nächsten Jahren übergeben wollen, ebenso an Interessierte, die einen Betrieb zur Übernahme suchen.
Auf dem Programm stehen rechtliche, finanzielle, sozialversicherungsrechtliche und praktische Fragen der Hofübergabe. Laut Ankündigung ist das Seminar auch für Menschen gedacht, die sich bereits gefunden haben und den Übergabeprozess beginnen oder vertiefen wollen.
Geplant ist am Freitag ein Workshop mit einem Kennenlernen im Speed-Dating-Stil. Am Samstag berichten ehemalige und künftige Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer über Erfahrungen mit der Übergabe, unter dem Titel „Vom Gelingen und vom Scheitern“.
Zu den angekündigten Programmpunkten zählen außerdem ein Beitrag von Katharina Rapperstorfer von der LK OÖ mit der „Checkliste Hofnachfolge“, ein juristischer Teil mit Gerald Gebeshuber sowie Impulse zu Betriebszweigen und Vermarktung von Veronika Ploner. Ergänzt wird das Programm durch Beiträge von Klaudia Lux zu Kommunikation und Konfliktkompetenz sowie von Heidemarie Deubl-Krenmayr über das Bildungs- und Beratungsangebot von Lebensqualität Bauernhof.
Perspektive Landwirtschaft verweist in diesem Zusammenhang auch auf ein österreichweites Bildungsangebot und eine Online-Plattform, über die Begegnung und Vernetzung zwischen älteren und jüngeren Generationen gefördert werden sollen. Den Abschluss soll eine gemeinsame Reflexion mit Ausblick bilden.


