Verbesserte Bewerbungslage für Lehrer in Österreich, aber Personalmangel bleibt
Nach Jahren des Lehrermangels in verschiedenen Regionen, Schularten und Fächern hat sich die Bewerbungslage laut Bildungsressort und Bildungsdirektionen in diesem Jahr verbessert. Stand Freitagmittag waren nach Angaben des Ministeriums 265 der insgesamt 120.000 Stellen unbesetzt. Lehrermangel in Österreich bleibt jedoch ein drängendes Problem.
Lehrergewerkschafter Paul Kimberger (FCG) äußerte sich in einem Gespräch mit der APA und betonte, dass es für eine Entwarnung noch zu früh sei. „Der Personalmangel ist noch lange nicht vorbei“, sagte er kurz vor Beginn des neuen Schuljahrs. Die Zahlen zeigen zwar eine gewisse Verbesserung, jedoch bleibt die Situation angespannt.
Die Schulen in Österreich stehen vor der Herausforderung, genügend qualifizierte Lehrkräfte zu finden, um den Bildungsauftrag vollständig erfüllen zu können. Die unbesetzten Stellen betreffen nicht nur einzelne Fächer, sondern ziehen sich durch das gesamte Bildungssystem.
In den letzten Jahren haben verschiedene Maßnahmen zur Rekrutierung und Ausbildung neuer Lehrer dazu beigetragen, die Lage zu verbessern. Dennoch sind viele Regionen weiterhin unterversorgt. Der Fachkräftemangel wirkt sich direkt auf die Qualität der Bildung aus und klassifiziert die Problematik als von hoher Dringlichkeit.
Darüber berichtet Welt Stimme.


