Russischer Raketenangriff auf die Ukraine
Russland hat in der Nacht auf Donnerstag die Ukraine erneut mit ballistischen Raketen angegriffen, insbesondere Kiew. Militärnahe Telegramkanäle berichteten von bis zu sechs umfunktionierten Anti-Schiffs-Raketen des Typs Zirkon, die auf die Hauptstadt abgefeuert wurden. Bürgermeister Vitali Klitschko meldete schwere Explosionen und Schäden an einem Bürogebäude sowie an einem Wohnhaus. Bei dem Angriff wurden zwölf Menschen, darunter zwei Kinder, verletzt.
Zusätzlich kam es zu Raketenangriffen auf die Großstädte Dnipro und Saporischschja im Süden der Ukraine. In der Hafenstadt Odessa berichteten die Behörden von drei Verletzten, einschließlich eines Kindes, nachdem ein 19-stöckiges Wohnhaus getroffen wurde.
Die Ukraine reagierte mit Angriffen auf Ziele in Russland, darunter die Städte Rostow und Jaroslawl. Nach Angaben von Telegramkanälen mussten mehrere russische Flughäfen den Betriebsablauf vorübergehend einschränken, wie die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija mitteilte.
Einordnung
Der erneute Raketenangriff verdeutlicht die unveränderte Militärstrategie Russlands gegen die Ukraine und zeigt die anhaltende Eskalation des Konflikts. Die Reaktionen der Ukraine und der damit verbundenen Verletzungen auf beiden Seiten unterstreichen die weiterhin kritische Sicherheitslage in der Region.


