Der neue Gault&Millau Restaurantguide 2027 bewertet 23 Betriebe im Burgenland. An der Spitze liegt erneut der Taubenkobel in Schützen am Gebirge, mehrere Häuser legten bei Punkten und Hauben zu.
Im Burgenland wurden zwei Restaurants mit vier Hauben bewertet, fünf mit drei Hauben, zehn mit zwei Hauben und sechs mit einer Haube. Ein Fünf-Hauben-Restaurant gibt es im Bundesland weiterhin nicht.
Der Taubenkobel kommt neuerlich auf 18,5 Punkte und vier Hauben. Gut Purbach in Purbach liegt mit 17,5 Punkten und vier Hauben auf Platz zwei dahinter.
Zu den deutlichsten Aufsteigern zählt Zum Gogosch in Donnerskirchen: Das Restaurant verbesserte sich von 11 auf 14,5 Punkte und von einer auf zwei Hauben. Auch Die Möwe in Pamhagen legte von 11 auf 14 Punkte zu und erhielt zwei Hauben.
Am Mahrbach in Königsdorf wird nun mit drei Hauben geführt, nachdem das Restaurant eine Haube hinzugewonnen hat. Ebenfalls aufgewertet wurde Zur Dankbarkeit in Podersdorf, das nun zwei Hauben trägt.
Neu im Guide sind das Robitza in Eisenstadt mit 14 Punkten und zwei Hauben sowie das Stadtgasthaus am Nyikospark in Eisenstadt mit 13 Punkten und zwei Hauben. Das Robitza wird vom Guide als „ein sehr gemütlicher Ort für pannonische Küche ohne Folklore, aber mit viel Geschmack“ beschrieben.
Das Ziegelwerk Gasthaus in Wimpassing an der Leitha erhielt den Future Award Burgenland. Der Guide hebt dabei nach eigenen Angaben die regionale Küche, die Zusammenarbeit mit Produzenten und den Einsatz saisonaler Zutaten hervor.
Über den Taubenkobel heißt es im Guide: „Der Taubenkobel der Ära Weissgerber kennt keine Grenzen, aber er bleibt ganz bei sich. Der Chef weiß, wie man auch ohne Tamtam Türen öffnet“. Zu Gut Purbach steht dort: „Das Spannende beim Essengehen ist immer, wenn man sich auf etwas einlässt. Bei Max Stiegl umso mehr“.


