AMAG berichtet über Umsatzsteigerung, Gewinnrückgang und Rekord-Free-Cashflow in Ranshofen

Feber 27, 2026 11:57
AMAG berichtet über Umsatzsteigerung, Gewinnrückgang und Rekord-Free-Cashflow in Ranshofen

Die AMAG Austria Metall AG hat im Jahr 2025 trotz herausfordernder Rahmenbedingungen ein Umsatzwachstum verzeichnet. Während EBITDA und Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr deutlich sanken, führten striktes Kostenmanagement und eine starke operative Leistung zu einem Rekord-Free-Cashflow.

RANSHOFEN. Im Geschäftsjahr 2025 hat die AMAG Austria Metall AG ihre operative Stabilität unter Beweis gestellt, trotz steigender Aluminiumpreise und Herausforderungen durch Margendruck sowie hohe US-Zölle, Energie- und Personalkosten. Positive Impulse kamen insbesondere von der kanadischen Elektrolysebeteiligung.

Umsatzsteigerung trotz Rückgang im Absatz

Die Umsatzerlöse stiegen um 2,1 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro (2024: 1,45 Mrd. Euro), hauptsächlich bedingt durch die gestiegenen Aluminiumpreise. Der Gesamtabsatz fiel allerdings um 1,7 Prozent auf 417.600 Tonnen, während der externe Absatz um zwei Prozent auf 382.800 Tonnen zurückging.

Ergebnis sinkt, cashflow stark

Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) sank um 23,5 Prozent auf 137 Millionen Euro (2024: 179,2 Mio. Euro). Das EBIT betrug 56,9 Millionen Euro, was einem Rückgang von 26,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Nettogewinn verringerte sich um 21,3 Prozent auf 34 Millionen Euro, was einem Ergebnis je Aktie von 0,96 Euro (2024: 1,23 Euro) entspricht.

Im Gegensatz dazu konnte der operative Cashflow um 41,3 Prozent auf 168,1 Millionen Euro gesteigert werden. Der Free Cashflow erreichte mit 115,3 Millionen Euro den höchsten Wert seit dem Börsengang, nach 31,8 Millionen Euro im Jahr 2024. Diese Entwicklungen wurden vor allem durch Maßnahmen im Working Capital und reduzierte Investitionen unterstützt.

Verschuldung verringert

Die Nettofinanzverschuldung reduzierte sich von 382,3 Millionen Euro auf 321,0 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote stieg leicht auf 43,2 Prozent, obwohl das Eigenkapital mit 717,1 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert lag. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie vor (2024: 1,20 Euro), was einer Rendite von etwa 3,1 Prozent auf Basis des Jahresschlusskurses entspricht.

Helmut Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Das Umfeld war 2025 in vielerlei Hinsicht besonders anspruchsvoll. Umso mehr sind wir auf die Resilienz unserer Organisation und auf die erreichten Ergebnisse stolz.“

Ausblick auf 2026: Keine konkrete Prognose

Für das Jahr 2026 erwartet das Management weiterhin ein herausforderndes Umfeld, insbesondere aufgrund handelspolitischer Unsicherheiten durch US-Zölle auf Aluminiumimporte. Eine spezifische EBITDA-Prognose kann derzeit nicht abgegeben werden. Gleichzeitig deutet das Unternehmen auf positive Marktsignale und eine mögliche Verbesserung der Industriekonjunktur hin.

Darüber berichtet Welt Stimme.

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