Rückgang der Arbeitslosigkeit im Bezirk Hallein
Die Zahl der arbeitslos vorgemerkten Personen im Bezirk Hallein ist im November 2025 auf 1.101 gesunken. Dies entspricht einem Rückgang um 61 Personen, was einer Reduktion von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet. Die vorläufige Arbeitslosenquote liegt bei 3,9 Prozent, endgültige Zahlen werden Mitte Dezember veröffentlicht. Bei diesem positiven Trend profitieren sowohl Frauen als auch Männer, mit 534 Frauen und 567 Männern, die beim AMS Hallein vorgemerkt sind. Besonders auffällig ist der Rückgang bei den über 50-Jährigen, die seltener auf Arbeitssuche sind als im Vorjahr. Darüber berichtet Welt Stimme.
Der Arbeitsmarkt zeigt eine spürbare Entspannung, vor allem in den Branchen mit saisonalen Schwankungen. Im Bauwesen fiel die Zahl der arbeitslos Vorgemerkten um 20 Prozent. Noch deutlicher, mit einem Minus von 26,3 Prozent, zeigt sich der Rückgang in den wirtschaftlichen Dienstleistungen, insbesondere in der Arbeitskräfteüberlassung. Auch die Beherbergung und Gastronomie verzeichnet einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 14,1 Prozent, bedingt durch die steigende Nachfrage.
Stellenangebot bleibt stabil
Trotz der positiven Entwicklungen bleibt der Stellenmarkt insgesamt stabil. Im November wurden beim AMS Hallein 512 sofort verfügbare offene Stellen gemeldet, ein Wert, der nahezu identisch zum Vorjahresmonat ist. Bei den nicht sofort verfügbaren Stellen gab es hingegen einen leichten Rückgang um 19 Stellen, was 14,1 Prozent entspricht. Der Lehrstellenmarkt bleibt solide und ist eine wichtige Säule der regionalen Arbeitsmarktentwicklung.
Um die Dynamik im Ausbildungsmarkt weiter zu fördern, bereitet das AMS Hallein bereits Maßnahmen für das kommende Jahr vor.
„Für Anfang 2026 haben wir schon Lehrstellenakquise-Tage eingeplant. Diese sollten zusätzlich zu unserer Erlebniswelt Lehre die Dynamik am Lehrstellenmarkt ankurbeln.“
Katrin Klimitsch, Leiterin der AMS-Geschäftsstelle Hallein
Mit diesen Initiativen soll die positive Entwicklung auf dem Tennengauer Arbeitsmarkt gezielt fortgeführt und jungen Menschen ein leichterer Zugang zu Ausbildungsplätzen ermöglicht werden.


