Andreea Romina Solodchi präsentiert ihre Secondhand-Mode im Pop-Up-Store in Mariahilf

August 21, 2025 18:23
Andreea Romina Solodchi präsentiert ihre Secondhand-Mode im Pop-Up-Store in Mariahilf

Qualitative Vintage-Mode mit dem gewissen Etwas: Das gibt es bei „Disco Babe Vintage“. Darüber berichtet Welt Stimme.

WIEN/WIEDEN/MARIAHILF. Die 24-jährige Andreea Romina Solodchi präsentiert im Pop-Up-Store Rahatlook auf der Gumpendorfer Straße Vintage-Mode. Während sie eine bunte Bluse aufhängte, erklärte sie: „Auf Flohmärkte zu gehen, hat eine beruhigende Wirkung auf mich.“ Solodchi, die selbst ein weites Oberteil mit gekräuselten Spitzen trägt, liebt bunte Farben und sucht immer nach besonderen Kleidungsstücken.

Sechs Jahre nach der Transformation ihres Wohnzimmers auf der Wieden in ein kleines Studio, verkauft sie unter dem Namen „Disco Babe Vintage“ Second-Hand-Mode über Plattformen wie Vinted und Etsy. Im Pop-Up-Store darf sie ihre ausgewählten Vintage-Stücke ausstellen, wofür sie der Betreiberin Elena Covic dankt.

Der persönliche Touch

Bei der Führung durch die zwei Räume des Shops, die voller ausgefallener Kleider, Schmuck und Taschen sind, beschreibt sie ihre Leidenschaft für die Suche nach einzigartiger Vintage-Mode auf Flohmärkten als „Schatzsuche“. Ihr wöchentlicher Besuch von Flohmärkten ist fix in ihrem Alltag integriert. „Jedes Teil hat einen persönlichen Touch“, so zeigt sie eine selbst bemalte Tasche und fügt hinzu: „Ich verwende sehr viel Zeit, um die Kleidung zu waschen, zu bügeln und wieder aufzuwerten.“

Auf gute Qualität setzen

Obwohl Solodchi schon immer an Mode interessiert war, fand sie ihren eigenen Stil erst Jahre später in Wien. Ihre Erfahrungen als Verkäuferin einer Fast-Fashion-Marke halfen ihr, die Kundenbetreuung und Handelsabläufe zu verstehen. „Seitdem habe ich aber nie wieder einen Fuß in einen Fast-Fashion-Shop gesetzt“, betont sie. Qualität ist ihr bei der Auswahl wichtig; inzwischen kann sie in Sekundenschnelle die Materialqualität beurteilen.

Mit ihren Modestücken möchte sie nicht nur zur modischen Kreativität anregen, sondern auch ein Zeichen gegen Fast Fashion setzen. In Zukunft plant sie, mehr Kunst in ihre Modeauswahl zu integrieren und eine Community in Wien aufzubauen, um sich gegenseitig zu unterstützen. „Sich in der Bubble gegenseitig zu helfen, ist etwas Essenzielles“, findet sie.

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