Arbeitslosigkeit im Bezirk Leoben sinkt im August 2025 leicht auf 1.229 Personen

September 2, 2025 16:22
Arbeitslosigkeit im Bezirk Leoben sinkt im August 2025 leicht auf 1.229 Personen

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Leoben ist im August 2025 erneut leicht gesunken. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen liegt der Bezirk weiterhin deutlich besser als der steirische Durchschnitt. Darüber berichtet Welt Stimme.

BEZIRK LEOBEN. Im Bezirk Leoben waren Ende August 2025 insgesamt 1.229 Personen arbeitslos, was einen Rückgang um 27 Personen im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Mit einem Rückgang von 2,1 Prozent bleibt die Arbeitslosenrate im Bezirk unter dem steirischen Durchschnitt, der ein Plus von 7,6 Prozent verzeichnete. Unter den Arbeitslosen sind 602 Frauen und 627 Männer; während die Zahl der arbeitslosen Frauen um 1,0 Prozent sank, fiel die der Männer um 3,2 Prozent.

Die Altersgruppen zeigen ein differenziertes Bild: Bei den unter 25-Jährigen stieg die Arbeitslosigkeit um 9,2 Prozent, während sie bei den 25- bis 50-Jährigen um 4,9 Prozent zurückging. Bei den über 50-Jährigen gab es einen leichten Rückgang um 1,3 Prozent. Besonders bemerkenswert ist der Rückgang unter ausländischen Arbeitskräften, wo ein Minus von 5,5 Prozent festgestellt wurde.

Arbeitsaufnahmen und Qualifizierung

Im August 2025 konnten 163 Personen im Bezirk Leoben eine neue Beschäftigung aufnehmen. Zudem verringerte sich die Zahl der Teilnehmer an Schulungsmaßnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent auf aktuell 362 Personen. Am Arbeitsmarkt wurden 815 offene Stellen gemeldet, was 28 mehr als im Vorjahr bedeutet. Bis Ende August standen zudem 40 offene Lehrstellen 48 Lehrstellensuchenden gegenüber.

In Bezug auf die Beschäftigung gab es Ende Juli 2025 einen minimalen Rückgang, mit 23.839 unselbstständig Beschäftigten, was 0,7 Prozent weniger als im Vorjahr entspricht. Die Arbeitslosenquote blieb mit 4,9 Prozent auf dem Vorjahresniveau und liegt deutlich unter dem steirischen Durchschnitt von 6,2 Prozent. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen stieg die Quote leicht auf 4,8 Prozent, während sie im hauptberuflichen Alter (25 bis 50 Jahre) minimal auf 4,3 Prozent sank und bei den über 50-Jährigen geringfügig auf 6,0 Prozent zurückging.

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