Die Beleuchtungsabgabe in Wien wurde zum Jahresbeginn 2025 abgeschafft, um Unternehmen zu entlasten. Dadurch können lokale Geschäfte und Gastronomiebetriebe nun kostengünstiger für ihre Werbung sorgen. Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN. Bis Anfang dieses Jahres waren Unternehmen in Wien verpflichtet, eine Abgabe für das Erscheinungsbild ihrer Geschäfte zu zahlen, insbesondere für Werbeschilder, die auf öffentlichen Grund ragen. Diese Regelung folgte auf die bereits abgeschaffte „Luftsteuer“, die zuvor für öffentliche Werbung erhoben wurde.
Trotz der Abschaffung der „Luftsteuer“ im Jahr 2023, mussten Unternehmen weiterhin für ihre Werbeflächen zahlen, da die Beleuchtungsabgabe noch in Kraft war. Abhängig von der Größe der Werbefläche mussten diese Firmen einen bestimmten Betrag an die Stadt entrichten.
Abschaffung der Abgabe
Mit Beginn des Jahres 2025 entfällt diese zusätzliche Abgabe, was laut dem Koalitionspartner Neos für einen durchschnittlichen Betrieb jährliche Einsparungen von etwa 200 Euro bedeutet. Insgesamt profitieren die Wiener Unternehmen von einer jährlichen Einsparung von geschätzten 800.000 Euro.
Die Abschaffung der Beleuchtungsabgabe soll auch den bürokratischen Aufwand reduzieren. Neos argumentiert: „Weniger Kleinstabgaben bedeuten weniger Aufwand für die Buchhaltung und mehr Zeit für das Wichtigste – das Kerngeschäft.“
Die Änderungen zielen darauf ab, den lokalen Handel und die Gastronomie in Wien zu unterstützen und deren Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Angesichts steigender Gebühren in anderen Bereichen wird die Abschaffung der Beleuchtungsabgabe von vielen Unternehmen als willkommene Erleichterung wahrgenommen.


