dm drogerie markt verlängert Kassabon-Initiative zur Unterstützung von Gewaltopfern bis Jahresende

November 26, 2025 10:53
dm drogerie markt verlängert Kassabon-Initiative zur Unterstützung von Gewaltopfern bis Jahresende

Die weltweite Initiative „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ hat am 25. November 2025, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, begonnen. Das Unternehmen dm drogerie markt unterstützt die Kassabon-Aktion des österreichischen Handels, mit der Betroffene direkt und diskret von Hilfsangeboten erfahren. Heuer wird die Aktion zeitlich ausgedehnt und läuft bis Ende des Jahres. Darüber berichtet Welt Stimme.

WALS-SIEZENHEIM, SALZBURG. Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Unternehmen dm drogerie markt an der österreichweiten Kassabon-Initiative gegen Gewalt an Frauen – und das erstmals für einen verlängerten Zeitraum. Die Aktion, die am 25. November 2025, dem internationalen Gedenktag für alle Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt wurden, startet, wird bis Ende des Jahres durchgeführt. Während dieses Zeitraums erhalten Kundinnen und Kunden gemeinsam mit dem Kassabon einen Check-out-Coupon mit wichtigen Notrufnummern und Hilfsangeboten, die auch über einen QR-Code abgerufen werden können.

Notrufnummern auf digitalem Bon

Wer den digitalen eBon in der Mein dm-App nutzt, erhält die entsprechenden Hinweise ebenfalls. So werden Informationen dort sichtbar, wo viele Menschen erreicht werden, im Alltag, direkt an der Kasse. Hilfe wird zugänglich – diskret, schnell und niederschwellig.

„Es ist uns ein großes Anliegen, diese Initiative aktiv zu unterstützen. Gewalt – in welcher Form auch immer – darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Mit der Teilnahme wollen wir nicht nur praktische Hilfe leisten, sondern auch das Bewusstsein für dieses Thema stärken. Als Unternehmen, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt, ist es für uns selbstverständlich, Haltung zu zeigen und Betroffene nicht allein zu lassen“

sagt Hannelore Weihrauch, Mitglied der dm-Geschäftsleitung.

Hinschauen statt Wegsehen

Ob körperliche, psychische oder sexuelle Übergriffe: Viele Betroffene erleben Gewalt im privaten Raum – oft unbemerkt von ihrem sozialen Umfeld. Genau hier setzt die Initiative an und will Betroffenen konkrete Hilfe bieten, die schnell und diskret zugänglich ist. Die Gewaltschutzinitiative 2025 ist Teil einer Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Inneres, des Frauenministeriums, des Bundeskriminalamts und des Handelsverbands sowie zahlreicher Unternehmen und Händler. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen – mit einem klaren Zeichen gegen Gewalt und für Solidarität.

Hilfsangebote auf einen Blick

Polizeinotruf: 133
Frauenhelpline: 0800 222 555
Opfer-Notruf, Österreichische Justiz: 0800 112 112
Gewaltschutzzentrum: 0800 700 217
www.gewaltschutzzentrum.at

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