Trotz der digitalen Konkurrenz durch Smartphones, Laptops und iPads bleibt der Kalender unersetzlich. Die Verkaufs- und Produktionszahlen stabilisieren sich weiterhin, so der Papierfachhandel, für den die Kalender nach dem Schulgeschäft eine wichtige Einnahmequelle darstellen.
OBERÖSTERREICH. Rund um den Tag des Kalenders, der am 15. Oktober gefeiert wird, beginnt der heimische Papierfachhandel den Verkauf von Kalendern für das kommende Jahr. Teilnehmende Partnerbetriebe – in Oberösterreich sind es 17 – verschenken während der „Woche des Kalenders“ vom 9. bis 18. Oktober Klebesticker beim Kauf eines Kalenders. Darüber berichtet Welt Stimme.
„Der Papierfachhandel möchte mit dieser österreichweiten Aktion einen Anreiz zum Kalendereinkauf schaffen und auf das breite Sortiment sowie die vielfältigen Beratungs- und Dienstleistungsangebote der Branche aufmerksam machen“, erläutert Georg Obereder, Gremialobmann des Papier- und Spielwarenhandels in der WKOÖ.
Die Fachgruppe Papier- und Spielwarenhandel in Oberösterreich zählt 271 aktive Mitgliedsbetriebe, von denen 90 im Einzelhandel tätig sind und 58 im Großhandel mit Papier, Schreibwaren und Bürobedarf. Die Mehrheit dieser Unternehmen beschäftigt zwischen einem und fünf Mitarbeitern und bildet derzeit 83 Lehrlinge aus.
„Unmittelbar nach dem Schulgeschäft beginnt für den Papier- und Büroartikelhandel die Hochsaison für den Kalenderverkauf“, sagt Obereder weiter. „Die Auswahl ist jetzt am größten. Kalender sind als Kundengeschenke für den heimischen Werbeartikelhandel stabile Umsatzbringer“, so Gerald Walter, Obmann des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels in der WKOÖ.
Ursprung des „Tag des Kalenders“
Der Tag des Kalenders erinnert an Papst Gregor, der im 16. Jahrhundert den Julianischen Kalender reformierte. Trotz der Festlegung eines Jahres mit 365,25 Tagen und der Einführung von Schalttagen gingen in 1.500 Jahren nicht weniger als zehn Tage verloren. Am 4. Oktober 1582 ließ Papst Gregor diese zehn Tage einfach entfallen, sodass auf den 4. Oktober sofort der 15. Oktober folgte. Dieser Tag wurde fortan als „Tag des Kalenders“ bezeichnet.


