Falschgeldnutzung in Österreich 2025 leicht zurückgegangen
In Österreich hat es 2025 einen minimalen Rückgang bei der Nutzung von Falschgeld gegeben. 10.089 falsche Banknoten sind aus dem Verkehr gezogen worden, das sind um 120 weniger als im Jahr davor. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die österreichische Nationalbank (OeNB) hat im vergangenen Jahr insgesamt weniger Fälle von Falschgeld dokumentiert als 2024. Auffällig ist, dass mehr als die Hälfte aller Betrugsversuche mit Falschgeld in Wien verübt wurden. Der Unterschied im Vergleich zu 2024 beträgt jedoch nur 1,2 Prozent.
Der 50-Euro-Schein bleibt der am häufigsten gefälschte Geldschein, was auf seine weitverbreitete Nutzung innerhalb der Eurozone zurückzuführen ist. In fast 60 Prozent der Fälle wurde mit gefälschten 50-Euro-Scheinen versucht, zu betrügen, während der 20-Euro-Schein mit einem Anteil von etwa 20 Prozent folgt.
So erkennt man Falschnoten
Um die Sicherheit zu erhöhen, werden die Banknoten laufend neu designt, wobei die neuen Designs mehr Sicherheitsmerkmale aufweisen und deutlich schwieriger zu fälschen sind als die alten. Ein erstes Erkennungsmerkmal ist das Material des Scheins; auf der Vorderseite sind am linken und rechten Rand erhabene Linien fühlbar.
Zudem kann auf dem hellen Teil der Vorderseite ein Wasserzeichen identifiziert werden, das ein architektonisches Detail und den Wertbetrag zeigt. Ein weiteres wichtiges Sicherheitsmerkmal ist ein Sicherheitsfaden, der leicht links der Mitte über den Schein verläuft.
Zusätzlich dient die Smaragdzahl im linken unteren Eck des Scheins als entscheidendes Indiz für die Echtheit: Bei Neigung verändert sich die Farbe und das Lichtspiel auf der Zahl bewegt sich auf und ab.


