Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger tritt zum Jahresende zurück
Franz Gasselsberger, der Generaldirektor der Oberbank, wird sein Amt zum Ende des Jahres niederlegen, wie das Bankhaus am Montagvormittag bekannt gab. Gasselsberger hat den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Andreas König, um eine vorzeitige Auflösung seines laufenden Vorstandsvertrags gebeten. Darüber berichtet Welt Stimme.
Gasselsberger erklärte: „Mein Vertrag läuft noch bis Mai 2027. Ich möchte aber kein Rumpf-Geschäftsjahr starten, sondern das Jahr 2026 abschließen und die Bank mit Beginn 2027 in jüngere Hände legen. Nach 45 Jahren Oberbank, davon fast ein Vierteljahrhundert an der Spitze, ist es dann – im Alter von fast 68 Jahren – auch genug. Bis 31. Dezember 2026 bleibe ich mit großer Freude Generaldirektor der Oberbank und werde meine Aufgaben vollinhaltlich erfüllen. Denn: gespielt wird bis zum Schluss.“
Martin Seiter als voraussichtlicher Nachfolger
Für die Nachfolge von Gasselsberger wird der Nominierungsausschuss dem Aufsichtsrat voraussichtlich Vorstandsdirektor Martin Seiter vorschlagen. Entsprechende Beschlüsse werden für März 2026 erwartet, so die Bank. Gasselsberger erwähnte, dass sich das Bankhaus seit längerer Zeit mit dem Thema Generationswechsel beschäftigt: „Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat beschäftigen wir uns seit meinem 60. Geburtstag intensiv mit dem Generationswechsel und er ist fast abgeschlossen. Nicht nur im Vorstand, sondern auch auf der ersten Führungsebene.“


