In Oberösterreich wurden die Preise für Nordmanntannen in Premium-Qualität analysiert. Die Arbeiterkammer Oberösterreich stellte bei 68 Verkaufsständen in Linz, Linz-Land, Wels und Steyr Preisspannen für Nordmanntannen mit einer Höhe von 1 Meter und 1,70 Meter fest: Die Preise für Bäume mit 1 Meter liegen zwischen 9,90 und 28 Euro, während 1,70 Meter hohe Bäume zwischen 24,99 und 48 Euro kosten. Die Preisdifferenzen betragen bis zu 183 Prozent.
Im Durchschnitt kostet eine Nordmanntanne mit 1 Meter 23 Euro und mit 1,70 Meter 38 Euro. Den günstigsten Baum mit 1 Meter gibt es bei Thalinger in Linz für 9,90 Euro, während der preiswerteste 1,70 Meter hohe Baum im Dehner Garten-Center um 24,99 Euro erhältlich ist. Wer lieber einen Baum aus heimischer Produktion wählt, findet den günstigsten 1,70 Meter hohen Christbaum bei Sommer für 25 Euro.
Im Vergleich zum Vorjahr haben 21 Prozent der Händler ihre Preise stabil gehalten, 59 Prozent haben sie erhöht, während 21 Prozent sie gesenkt haben.
Tipp: Einige Anbieter gewähren einen Rabatt von 10 Prozent für bestimmte Kundengruppen, z.B. für Besitzer der Familienkarte OÖ. Es wird empfohlen, sich im Voraus zu erkundigen.
Beliebt: Heimische Nordmanntannen
Fast drei Viertel der österreichischen Haushalte haben einen Weihnachtsbaum, wobei 90 Prozent aus heimischer Produktion stammen. Diese Bäume kommen überwiegend aus Kulturen, nur ein kleiner Teil stammt aus dem Wald. Die Nordmanntanne bleibt die beliebteste Wahl, da sie gleichmäßig wächst und weiche, nicht stechende Nadeln hat, die dunkelgrün glänzen und lange am Baum halten. Aufgrund ihres langsamen Wachstums liegt ihr Preis im oberen Segment.
Heimische Christbäume, erkennbar an der Herkunftsschleife, haben die beste Bilanz aufgrund der kurzen Transportwege. Bio-Christbäume werden zudem ohne chemisch-synthetische Spritzmittel und Kunstdünger angebaut.
Tipps fürs Kaufen und Aufstellen
- Die Frische des Baumes lässt sich feststellen, indem man ihn leicht schüttelt oder mit der Hand von innen nach außen über die Nadeln streicht: Bleiben die Nadeln am Ast, ist der Baum frisch. Auch sollte das Holz unter der Rinde noch feucht sein, denn je heller die Schnittfläche, desto frischer der Baum.
- Der Baum sollte bis zum Fest kühl und möglichst sonnen- und windgeschützt gelagert werden, um ein Austrocknen und große Temperaturschwankungen zu vermeiden.
- Das Transportnetz sollte von unten nach oben aufgeschnitten werden.
- Vor dem Aufstellen sollte die Schnittstelle noch einmal nachgesägt werden; ein wassergefüllter Christbaumständer sorgt dafür, dass der Baum lange Freude bereitet.
- Kunstbäume: Eine langlebige Alternative
- Baumärkte und Möbelhäuser bieten Bäume aus Plastik in verschiedenen Größen und Formen an, die jedes Jahr wiederverwendet werden können. Allerdings sind Kunstbäume kurzfristig nicht klimafreundlich, da sie meist aus China importiert werden.
Darüber berichtet Welt Stimme.


