Die Raiffeisenbank Parndorf und Weiden am See fusionieren am 19. September 2025. Beide Standorte bleiben erhalten, Personalabbau ist nicht geplant.
PARNDORF/WEIDEN AM SEE. Die Fusion zielt darauf ab, die Kräfte beider Banken zu bündeln, um eine gezieltere Marktbearbeitung zu ermöglichen. Stefan Goldschmidt, Prokurist der Raiffeisenbank, erklärt auf Nachfrage: „Parndorf bleibt weiterhin als zentraler Standort bestehen und Weiden am See ist und bleibt eine leistungsstarke Bank – gemeinsam sind wir zukünftig noch besser aufgestellt.“ Die Fusion geschieht aus einer Position der Stärke heraus: „Beide Banken bündeln ihre Kompetenzen, um bestens für die Zukunft gerüstet zu sein.“ Darüber berichtet Welt Stimme.
Kein Personalabbau
„Wir wollen im Hintergrund im Bereich der Verwaltung optimieren, müssen dann gewisse Abläufe nicht mehr doppelt machen. Und eines vorweg: Es wird keinen Personalabbau geben“, beruhigt Goldschmidt. „Im Gegenteil, wir werden wahrscheinlich Personal aufnehmen müssen.“ Die fusionierte Bank wird zukünftig den Namen Raiffeisenbank Region Parndorf – Weiden am See eGen tragen.
Wirtschaftskammer besucht Bank
Anlässlich der bevorstehenden Fusion wurden die Bankdirektoren Johann Mikula, Michael Mimlich und Roman Lebeta sowie Bankprokurist Stefan Goldschmidt von Regionalstellenobmann Robert Frank, Regionalstellenausschussmitglied Christoph Pöck und Regionalstellenleiter Harald Pokorny von der Wirtschaftskammer Regionalstelle Neusiedl am See besucht.
Wissenswertes
Die Raiffeisenbank Region Parndorf wurde am 13. Juni 1924 gegründet und feierte im Jahr 2024 ihr 100-jähriges Bestehen. Ursprünglich als kleiner Kassenverein gestartet, entwickelte sie sich über die Jahrzehnte zu einer regionalen Genossenschaftsbank mit über 7.000 Privat- und Geschäftskunden.


