Versteigerungsbericht: FIH warnt vor Blauzungenkrankheit-Infektionen bei Kälberversteigerung in Ried

Oktober 1, 2025 10:12
Versteigerungsbericht: FIH warnt vor Blauzungenkrankheit-Infektionen bei Kälberversteigerung in Ried

Kälberversteigerung am 29. September: Preise stabil trotz Warnungen vor Infektionen

Bei der Kälberversteigerung am 29. September waren erneut mehr als 600 Kälber vor Ort. Der Zuchtverband warnt allerdings vor vereinzelten Infektionen in Oberösterreich. Darüber berichtet Welt Stimme.

In Ried konnte der FIH trotz der hohen Anzahl der angebotenen Tiere erfreuliche Preisstabilität verzeichnen. Die Zuchtkälber erzielten einen Preis von 7,72 Euro netto pro Kilo. Besonders gefragt waren die Kreuzungskälber, die bis zu 11 Euro netto pro Kilo erzielt haben. Bei den Fleckviehstierkälbern fand eine saisonübliche Preisanpassung auf 8,81 Euro netto pro Kilo statt. 45 Prozent der insgesamt 609 verkauften Tiere gingen an die Firmen Wiestrading, Gerner und Österreichische Rinderbörse.

Der Fleckviehzuchtverband äußerte sich positiv über die Qualität der Fleckviehkälber aus Ried, die auch von bayerischen Mästern, die in der jüngsten Vergangenheit regelmäßig Kälber in Ried ersteigert haben, sehr gelobt wird.

„Nachdem es derzeit auch in Oberösterreich zu Infektionen mit Blauzungenkrankheit kommt, empfehlen wir, die Kälber mit Repellentien gegen Insekten zu schützen und ersuchen, das Datum der Anwendung am Lieferschein einzutragen“, betont der FIH. Die nächste Versteigerung findet am 13. Oktober statt.

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