Wirtschaftsausblick 2026: Österreich sieht moderates Wachstum und positive Signale trotz Marktunsicherheiten

Dezember 23, 2025 14:47
Wirtschaftsausblick 2026: Österreich sieht moderates Wachstum und positive Signale trotz Marktunsicherheiten

Wirtschaftswachstum in Österreich 2026: Positive Signale trotz Herausforderungen

Die Wirtschaftsprognosen für 2026 sind bescheiden – aber mit einem guten Prozent Wachstum ist zumindest ein kleiner Silberstreif am Horizont zu sehen.

Österreich, 2026: Laut Prognosen des WIFO und IHS wird ein Wirtschaftswachstum von 1,0 bis 1,2 Prozent erwartet. Die Inflation könnte von 3,5 Prozent im Jahr 2025 auf etwa 2,5 Prozent sinken. „Nach drei Jahren Rezession zeichnet sich endlich eine Trendwende ab. Banken melden wieder steigende Kreditvolumina, erste Frühindikatoren drehen“, äußerte sich Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP). Darüber berichtet Welt Stimme.

„Wir müssen endlich wieder die positiven Signale in den Vordergrund rücken.“

Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner

Auch die Präsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WK OÖ), Doris Hummer, sieht „Grund zur Hoffnung“. Dennoch bleibt die Unsicherheit auf den wesentlichen Märkten in Deutschland und den USA problematisch, da diese weiterhin Auswirkungen auf die Betriebe haben. Zudem seien die Energie-, Bürokratie- und Arbeitskosten im internationalen Wettbewerb nach wie vor zu hoch. Hummer betonte: „Umso wichtiger ist es, dass die zarten Reformbemühungen – Stichwort Deregulierungspaket, neues Strommarktgesetz – entschlossen fortgesetzt werden, auch auf europäischer Ebene.“

„Der Ausblick für 2026 gibt mit 1 bis 1,2 Prozent vorausgesagtem Wachstum Grund zur Hoffnung.“

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer

Landesrat Achleitner sieht auch die Bundesregierung in der Pflicht: „Es braucht endlich auch starke Investitionsanreize aus Wien. Je schneller, desto besser. Denn es geht auch um die Stimmung. Dazu müssen wir endlich wieder die positiven Signale in den Vordergrund rücken. Und davon gibt es mehr, als viele wahrhaben wollen.“

„Das ausgewiesene leicht höhere Wachstum ist vorrangig statistisches Rauschen.“

IV OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch

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