Grünen kritisieren Prioritätensetzung bei Straßenbau in Oberösterreich
Die fertiggestellte Umfahrung Weyer zeigt für die Grünen die falsche Prioritätensetzung in Oberösterreich: Während Milliarden in neue Straßenprojekte fließen, vernachlässigt das Land den Erhalt bestehender Straßen und Brücken. Darüber berichtet Welt Stimme.
WEYER. Laut einer Anfrage der Grünen sind 1.900 von 5.900 km Landesstraßen sanierungsbedürftig.
„Es gibt einen gewaltigen Stau bei Straßen- und Brückensanierungen. Statt teurer Neubauten muss endlich das bestehende Straßennetz Priorität haben“, fordert die Grüne Mobilitätssprecherin LAbg. Dagmar Engl.
Mit den eingesetzten Mitteln könnten außerdem öffentliche Verkehrsmittel ausgebaut, sichere Radwege geschaffen und Sanierungen finanziert werden. Projekte wie der Westring zeigen, dass Neubauten oft enorme Kosten verursachen und der Nutzen für die Bevölkerung fraglich ist. Engl fordert daher eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik, die bestehende Infrastruktur erhält und den öffentlichen Verkehr stärkt.


