AK Wels erzielt 2025 über 20 Millionen Euro für Mitglieder in Arbeits- und Sozialrecht

März 4, 2026 18:37
AK Wels erzielt 2025 über 20 Millionen Euro für Mitglieder in Arbeits- und Sozialrecht

AK Wels erzielt Rekordsumme von über 20 Millionen Euro für Mitglieder

Im vergangenen Jahr hat die Arbeiterkammer (AK) Wels insgesamt mehr als 20 Millionen Euro für ihre Mitglieder an arbeits- und sozialrechtlichen Ansprüchen erkämpft. Dies geschah sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich, wobei die Organisation alleine 807.467 Euro an vorenthaltenem Entgelt außerhalb der Gerichte einbrachte. „Viele Arbeitgeber lassen es auf einen Streit vor Gericht ankommen,“ teilte die AK mit.

Für mehr als 499 Arbeitsrechtsfälle konnten von der AK Wels durch gerichtliche Auseinandersetzungen 239.500 Euro erworben werden. Bemerkenswert ist, dass 82 Prozent dieser Fälle, also 411 Fälle, aus Betrieben ohne Betriebsrat stammen. „Daran erkennt man, wie wichtig eine betriebliche Interessenvertretung für die korrekte Bezahlung der Arbeitnehmer und die Einhaltung des geltenden Arbeitsrechts ist.“

Die Hauptgründe für die rechtlichen Auseinandersetzungen liegen laut AK in vorenthaltenem Entgelt (201 Fälle), Differenzen bei der Endabrechnung von beendeten Arbeitsverhältnissen (89 Fälle) sowie unbegründeten Entlassungen (48 Fälle). Zudem konnte die AK Wels in 357 Sozialrechtsangelegenheiten 12.662.840 Euro erstreiten, wobei die Themen Pension und Pflegegeld besonders im Vordergrund standen.

Zusätzlich durchsetzte die AK Wels für 555 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus 50 insolventen Betrieben in den Bezirken Wels-Stadt und Wels-Land 6.484.543 Euro. Insgesamt wurden Zahlungen von 20.194.350 Euro an arbeits- und sozialrechtlichen Ansprüchen sowie an Forderungen nach Insolvenzen erreicht. „Das zeigt, wie wichtig eine regionale Anlaufstelle ist, denn sie bietet die Möglichkeit, sich Rat und Hilfe direkt in ihrer Region zu holen – die AK kämpft um jeden Euro,“ äußerte sich die AK zufrieden.

Darüber berichtet Welt Stimme.

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