Die Arbeitslosigkeit im Bezirk St. Pölten sinkt zwar leicht, jedoch behindern gesundheitliche Einschränkungen viele Jobsuchende bei einer schnellen Rückkehr ins Berufsleben. Das AMS setzt daher auf maßgeschneiderte Reha- und Förderangebote. Darüber berichtet Welt Stimme.
BEZIRK ST. PÖLTEN/NÖ. Der Arbeitsmarkt in St. Pölten gehört zu den niederösterreichischen Regionen, in denen die Arbeitslosigkeit seit dem Vorjahr um -0,7 Prozent gesunken ist.
Vermittlungseinschränkungen
Etwa jeder dritte Jobsuchende im Bezirk St. Pölten hat mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, die einer raschen Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt entgegenstehen. Bei diesen Personen dauert die Rückkehr in den Beschäftigungssektor im Schnitt 58 Tage länger als bei jenen ohne gesundheitliche Einschränkungen. „Im Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit ist es entscheidend, dass wir uns Jobsuchenden mit gesundheitlichen Problemen konsequent zuwenden und sie mit maßgeschneiderten Angeboten beim beruflichen Wiedereinstieg unterstützen“, äußerte Monika Taboga, Leiterin des AMS St. Pölten.
Im AMS St. Pölten stehen drei spezialisierte Beraterinnen und Berater zur Verfügung, die Jobsuchende mit gesundheitlichen Herausforderungen unterstützen. Bis Ende August konnten 655 Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen erfolgreich in den Beruf reintegriert werden, was einem Anstieg von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.


