Die Wirtschaftskrise hat auch die Technosert, einen international tätigen Spezialisten für Elektronikdienstleistungen mit Sitz in Wartberg, nicht verschont. Dennoch zeigt sich das Unternehmensmanagement optimistisch für das kommende Jahr.
WARTBERG. „Im vergangenen Jahr gab es beinahe über alle Branchen rückläufige Anfragen“, erklärt Geschäftsführer Hermann Schübl. „Mittelfristig gesehen – vor allem für den Jahresstart 2026 – erkennen wir jedoch eine wesentlich bessere Auftragslage, wodurch wir unseren Wachstumskurs wieder aufnehmen können.“ Der Kauf des ehemaligen Hiki-Gebäudes in Tragwein bekräftigt das Bekenntnis von Technosert zur Region und verdeutlicht die mittelfristigen Ausbaupläne.
Aktuell 120 Beschäftigte
Derzeit beschäftigt Technosert 120 Mitarbeiter, während sich zehn Personen in der Bildungsphase befinden. „Durch die stetig zunehmenden technologischen Anforderungen wurden bereits in den vergangenen fünf Jahren verstärkt Ausbildungsprogramme initiiert“, betont Schübl. „Besonders wichtig ist es für den Standort, Akzente in Bezug auf die Automatisierung zu setzen, was auch den Bedarf an ausgebildeten Mitarbeitern stark ansteigen lässt.“
Von Luftfahrt bis Medizintechnik
Technosert liefert unter anderem an die Branchen Luftfahrt, Medizintechnik, Bahntechnik, Automotiv, Energieversorgung, Zutrittssysteme, Robotik und Industrieelektronik. Der Grund für diese breite Streuung ist, branchenbedingte Schwankungen bestmöglich auszugleichen, wobei diese Anforderungen auch in einer vergleichbar hohen Anzahl von notwendigen Zertifizierungen zur Geltung kommen. „Da Technosert jedoch ein reiner Electronic-Manufacturing-Services-Dienstleister ohne Eigenprodukt ist, sind sich die Endverbraucher häufig nicht bewusst, dass sie bereits mehrfach mit High-End-Produkten aus Wartberg in Kontakt gekommen sind“, sagt Prokurist Jürgen Freynhofer. Die Kunden von Technosert unterliegen größtenteils der Geheimhaltung.
Über den gesamten Globus
Ähnlich wie die Branchenverteilung ist auch das Einsatzgebiet der von Technosert gefertigten Elektroniken und Baugruppen über den gesamten Globus verteilt. „Obwohl die Kunden meist aus Österreich oder den Nachbarländern stammen“, ergänzt Freynhofer. Darüber berichtet Welt Stimme.


