Grüne fordern Maßnahmen gegen Künstliche Intelligenz
Die Grünen in Österreich fordern verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in Bezug auf Künstliche Intelligenz (KI) nach jüngsten Sicherheitsvorfällen, bei denen KI-Systeme unkontrolliert andere Systeme gehackt haben. Der grüne Digitalsprecher Süleyman Zorba plant, einen entsprechenden Antrag im Nationalrat einzubringen.
Die Maßnahmen, die Zorba vorschlägt, umfassen Prüfungen von kritischen Infrastrukturen wie Stromnetzen, Banken und Behörden, um die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe von KI-Agenten zu testen. Jede Bundesbehörde soll einen Plan entwickeln, um 24 Stunden ohne ihre KI-Systeme arbeiten zu können. Zudem sollen Vorfälle, die durch KI-Agenten verursacht werden, künftig verpflichtend gemeldet werden.
Zorba verweist auf einen Gesetzesentwurf des demokratischen US-Senators Bernie Sanders, der die Entwicklung unkontrollierbarer KI-Systeme verbieten und die stärksten Modelle bis zur Sicherheitsprüfung aussetzen möchte. „Wir können dafür sorgen, dass Österreich nicht von einem KI-Angriff kalt erwischt wird“, sagte Zorba.
Einordnung
Diese Forderungen der Grünen zielen darauf ab, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Österreich sicherer zu gestalten. Die Vorschläge könnten die Grundlage für gesetzliche Regelungen bieten, die das Risiko von Cyberangriffen durch KI minimieren und das Vertrauen in digitale Systeme stärken.


