Die Tunnelbohrmaschine (TBM) „Ida“ erreichte ihr Ziel im Gemeindegebiet von Navis.
NAVIS. Am Freitag hat die Tunnelbohrmaschine (TBM) „Ida“ nach mehr als zwei Jahren ununterbrochener Arbeit erfolgreich den ersten Durchbruch der westlichen Haupttunnelröhre auf österreichischer Projektseite vollzogen. Die Durchbruchsstelle befindet sich im Bereich von Navis. Seit dem Beginn des Projekts hat sich „Ida“ durch rund 8,5 Kilometer Gebirge im Baulos „H41 Sillschlucht-Pfons“ gefräst, wobei die Vortriebsarbeiten teilweise durch geologisch äußerst anspruchsvolle Zonen führten. Die Vorstände der BBT SE, Martin Gradnitzer und Gilberto Cardola, äußerten sich erfreut über „einen weiteren zentralen Projekterfolg auf österreichischer Seite“. Darüber berichtet Welt Stimme.
„Ida“ – Name mit Bedeutung
Die TBM wurde im Jahr 2023 von Kindern der VS Navis auf den Namen „Ida“ getauft – benannt nach einem Kalb auf dem Bauernhof eines der Schüler. Dieser Name steht symbolisch für Fleiß und Arbeitstüchtigkeit. Die Kinder begleiteten „ihre Ida“ über die gesamte Projektzeit hinweg und durften zum Abschluss sogar einen der letzten Tübbinge – Betonfertigteile zur Auskleidung der Tunnelwand – individuell gestalten.
Ankunft „Lilia“ im Herbst
Im Herbst wird der Durchbruch von Idas Zwillingsschwester, der TBM „Lilia“, in der östlichen Haupttunnelröhre erwartet. Der Fokus liegt nun auf dem Erkundungsstollen. Am 18. September 2025 wird die erste grenzüberschreitende unterirdische Verbindung zwischen Italien und Österreich gefeiert: ein historischer Meilenstein für die europäische Mobilität.


