Donau-Schifffahrt wieder regulär in Betrieb
Die DDSG Blue Danube hat bekannt gegeben, dass alle Fahrpläne auf der Donau wieder regulär bedient werden können. Dies betrifft insbesondere die Ausflüge von Wien nach Bratislava sowie die Stopps in der Wachau, namentlich Emmersdorf und Weißenkirchen.
In den vergangenen Monaten sanken die Pegelstände der Donau aufgrund geringer Niederschläge und Hitzewellen auf ein besorgniserregend niedriges Niveau. Dies führte zu Einschränkungen im Flussverkehr, einschließlich Stornierungen für Kreuzfahrten und Linienschifffahrt.
Mit dieser Wiederherstellung des regulären Betriebs kehren auch die Anlegestellen Weißenkirchen und Emmersdorf in die Fahrpläne zurück. Im Linienverkehr sind drei Schiffe aktiv: die MS Wachau, die MS Dürnstein und die MS Austria.
Darüber hinaus wird die Route nach Bratislava mit der MS Kaiserin Elisabeth wieder bedient. Ursprünglich war diese Verbindung für Freitage und Samstage im Sommer vorgesehen, musste jedoch aufgrund des niedrigen Wasserstands, der zeitweise nur 76 Zentimeter betrug, ausgesetzt werden.
Ab Freitag wird die MS Kaiserin Elisabeth planmäßig fahren. Der sichere Betrieb der Schiffe, die im Linien- und Ausflugsverkehr eingesetzt werden, wird durch ihren reduzierten Tiefgang im Vergleich zu Kreuzfahrt- und Frachtschiffen ermöglicht. Die DDSG evaluiert die Situation kontinuierlich, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Einordnung
Die Wiederherstellung des regulären Schiffsverkehrs auf der Donau ist eine wesentliche Erleichterung für die lokale Tourismusbranche und den Personenverkehr. Stabilere Wasserstände fördern die wirtschaftliche Aktivität entlang des Flusses und erleichtern den Zugang zu beliebten Zielen wie Bratislava und der Wachau.


