Oberösterreich schützt zusätzliche Grünzonen
Das Land Oberösterreich hat zwei neue regionale Grünzonen in den Regionen Ried und Gmunden-Vöcklabruck eingerichtet. Damit sind nun rund 100.000 Hektar Grünland in Oberösterreich vor einer Umwidmung in Bauland geschützt.
Mit der Schaffung der beiden neuen Grünzonen steigt die Anzahl der Schutzgebiete in Oberösterreich von drei auf fünf. Bisher existieren bereits Grünzonen im Linz-Umland, Eferding sowie Wels-Grieskirchen, die eine Umwidmung von Grün- in Bauland stark einschränken. Die neue Grünzone Ried im Innkreis umfasst 23 Gemeinden und eine Fläche von 17.913 Hektar. In der Grünzone Gmunden-Vöcklabruck sind 27 Gemeinden betroffen, die eine Fläche von 14.054 Hektar umfasst.
Insgesamt sind in Oberösterreich somit etwa 100.000 Hektar als Grünzone ausgewiesen. Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) betont, dass diese Maßnahmen den Schutz der wertvollen Flächen sichern.
Rückgang der Flächeninanspruchnahme
Zusätzlich führt der Landesrat aus, dass die Flächeninanspruchnahme in Oberösterreich rückläufig ist. Zwischen 2022 und 2025 wird ein Rückgang um 5,1 Quadratmeter pro Einwohner erwartet. „Das beste Bauland ist jenes, das nicht neu gewidmet werden muss, sondern in Nutzung gebracht werden kann“, so Achleitner. Laut dem aktuellen Monitoring des Umweltbundesamtes verzeichnet Oberösterreich nach Niederösterreich den zweitstärksten Rückgang bei Baulandreserven.
Einordnung
Mit der Ausweisung zusätzlicher Grünzonen wird der Flächenverbrauch in Oberösterreich weiter reduziert. Diese Maßnahmen sind relevant, da sie den Bestand an unverbauten Flächen langfristig sichern und zur nachhaltigen Entwicklung der Region beitragen.


